Die Auswertung

Das Ergebnis:

im Bereich 40–79 Punkte

Einordnung:

wahrscheinlich hochsensibel

Danke, dass Du Dir Zeit für den Test nimmst. Du hast viele Merkmale über dein Kind bejaht – und gleichzeitig zeigt sich, dass die Sensibilität deines Kindes je nach Bereich unterschiedlich stark wirkt.

Das ist normal: Hochsensibilität ist kein Schalter, sondern ein Profil mit Schwerpunkten.

Was dieses Ergebnis bedeutet

  • Dein Kind nimmst Reize, Stimmungen und Details fein wahr – nicht in jeder Situation gleich intensiv.
  • In manchen Umfeldern braucht dein Kind klare Reizgrenzen und bewusste Erholung, in anderen fühlt es sich stabil.
  • Deine Aufgabe besteht darin, die Talente deines Kindes zu nutzen, Bedürfnisse zu achten und Belastungsgrenzen rechtzeitig zu schützen.

Die Stärken deines Kindes (WAS sichtbar ist)

  • Empathie & Zuhören – Dein Kind erfasst Zwischentöne.
  • Tiefgang – Dein Kind denkt gründlich und vernetzt.
  • Detailblick – Dein Kind sieht Qualität und Feinheiten.
  • Kreativität – Dein Kind verbindet Informationen zu neuen Ideen.

Typische Herausforderungen – und was hilft 

  1. Reizüberfluss
– Plane Puffer zwischen Terminen für dein Kind ein, lass es in Fokusblöcken arbeiten/lernen (z. B. 75–90 Min) mit Reset (5–15 Min).
  2. Lärm & Licht
– Nutze Noise-Cancelling, warmes Licht, klare Zonen. (Hausaufgaben, Spielen u. ä.)
  3. Grenzen kommunizieren üben
– Satz zum Mitnehmen für dein Kind: „Ich darf sagen, was ich brauche.“

Mini-Tools für Deinen Alltag (für dein Kind)

1. Akku-Check (morgens & abends)
Fragt gemeinsam: „Wie voll ist dein Akku gerade (0–10)?“
Dazu helfen zwei kurze Fragen:

  • Was hat dir heute gutgetan?

  • Was war dir zu viel?

2. Reizampel

  • Grün: Mir geht’s gut.

  • Gelb: Ich brauche bald eine Pause.

  • Rot: Stopp – ich brauche jetzt Ruhe oder Hilfe.

Was hilft bei Rot?
Wasser trinken, 3x tief atmen, kurze Pause, ruhiger Ort, Nähe.

3. Mein kleiner Wunsch-Plan

  • Was wünsche ich mir?

  • Was wäre daran schön?

  • Was macht es schwer?

  • Was hilft mir dann?

Fühlst du dich durch dieses Ergebnis mit deinem Kind verstanden?

Vielleicht erklärt das Ergebnis, warum dein Kind in manchen Situationen so stark reagiert, schnell erschöpft ist oder mehr Rückzug braucht.
Damit bist du nicht allein.

Viele Eltern erleben genau das – und wünschen sich Orientierung, statt ständig zu zweifeln.

Wenn du aus dem Ergebnis einen klaren nächsten Schritt machen möchtest:


In einem persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, was deinem Kind guttut und wie du es im Alltag feinfühlig unterstützen kannst.

Nicole Führing

Frau Sensibel