Definition:
Ein Orientierungsgespräch ist ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch, in dem geklärt wird, wo eine Person gerade steht, was sie beschäftigt und welcher nächste Schritt für sie sinnvoll sein könnte. Es dient der gegenseitigen Orientierung – nicht dem Verkauf und nicht einer Behandlung. Im Coaching-Kontext geht es vor allem darum, das Anliegen zu sortieren und gemeinsam zu prüfen, ob und wie eine Zusammenarbeit passen würde.
Ziele eines Orientierungsgesprächs:
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Standortbestimmung: klären, wo du gerade stehst und was dich beschäftigt.
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Passung prüfen: herausfinden, ob dein Anliegen zum Angebot des Gegenübers passt.
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Kennenlernen: ein Gefühl dafür bekommen, ob die persönliche Chemie stimmt.
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Nächsten Schritt finden: einen konkreten, realistischen ersten Schritt benennen.
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Erwartungen abgleichen: Ablauf, Rahmen und Möglichkeiten transparent machen. Orientierungsgespräch, Erstgespräch und Beratung – wo liegt der Unterschied?
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Orientierungsgespräch: meist kurz (oft 20–30 Minuten), kostenlos oder unverbindlich. Der Fokus liegt auf Standortbestimmung und Passung, nicht auf einer fertigen Lösung.
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Erstgespräch / Erstberatung: kann bereits inhaltlich in die Tiefe gehen und ist je nach Anbieter kostenpflichtig.
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Therapie: behandelt psychische Erkrankungen und gehört in die Hände psychotherapeutischer oder ärztlicher Fachpersonen. Ein Orientierungsgespräch im Coaching ersetzt keine Therapie. Für wen ist ein Orientierungsgespräch sinnvoll?
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Du weißt, dass dich ein Thema belastet, aber nicht, wo du anfangen sollst.
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Du bist unsicher, ob Coaching, ein Test, eigene Reflexion oder professionelle Hilfe der richtige Weg ist.
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Du möchtest jemanden erst kennenlernen, bevor du dich auf eine längere Zusammenarbeit einlässt.
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Als hochsensible Person möchtest du in einem ruhigen, druckfreien Rahmen sprechen, statt dich „durch ein Angebot zu kämpfen“. Wie läuft ein Orientierungsgespräch ab?
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Du erzählst, wo du stehst: Was beschäftigt dich? Was hast du schon versucht?
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Gemeinsames Sortieren: Das Gegenüber hört zu, ordnet ein und bringt seine fachliche Perspektive ein.
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Klarheit über den nächsten Schritt: Am Ende weißt du besser, was für dich gerade sinnvoll ist – ob das eine Zusammenarbeit ist oder zunächst etwas ganz anderes.
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Format: in der Regel telefonisch oder per Videocall, zeitlich klar begrenzt. Was ein Orientierungsgespräch nicht ist:
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kein Verkaufsgespräch mit Kaufdruck,
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keine Therapie und keine Krisenintervention,
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keine fertige Lösung in 30 Minuten – sondern ein erster, klärender Schritt. Warum sich ein Orientierungsgespräch lohnt:
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Es senkt die Einstiegshürde, weil es unverbindlich ist.
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Es schafft Klarheit, bevor du Zeit oder Geld investierst.
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Es baut Vertrauen auf – gerade für hochsensible Menschen ein wichtiger erster Schritt.
Orientierungsgespräch bei Frau Sensibel
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