Podcast · Folge 176

Dein Arbeitsstil, nicht der der anderen

Du funktionierst im Job, bist aber oft überreizt oder erschöpft? Erfahre, warum der Standard-Arbeitsstil nicht für jeden passt und wie du deinen eigenen Rhythmus findest – mit praktischen Tools, Mini-Übungen und Klarheit für deinen nächsten Schritt.

Frau sitzt in einem warmen, ruhigen Homeoffice am Schreibtisch mit Laptop, Notizbuch und Kaffeetasse, schreibt konzentriert und blickt nachdenklich zur Seite; im Hintergrund eine Pinnwand mit Notizen zu Arbeitsstil und Fokus.

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Diese Podcastfolge ist Teil der Themenwelt Hochsensibilität. Auf der Übersichtsseite zu Hochsensibilität findest du weitere Beiträge, Podcastfolgen und praktische Tipps, wie du als hochsensibler Mensch deinen Alltag leichter gestalten kannst. Manchmal ist es nicht der Job. Nicht die Aufgabe. Nicht dein Können.

Sondern das Gefühl, dass du dich jeden Tag ein kleines Stück verbiegst, um „richtig“ zu arbeiten.

Vielleicht kennst du das: Du bist kompetent, du bist engagiert, du kannst liefern.

Und trotzdem…

  • bist du nach Meetings leer
  • brauchst du länger, um dich zu erholen
  • fühlst dich schnell überreizt, wenn zu viel parallel passiert
  • fragst dich, warum andere scheinbar mühelos durchziehen Die Wahrheit ist: Viele Arbeitsformen sind auf einen bestimmten Standard optimiert. Gleichmäßige Energie, hohe Reiztoleranz, schnelle Wechsel, soziale Dauerpräsenz.

Wenn dein System anders tickt, fühlt sich dieser Standard an wie Schuhe in der falschen Größe. Du kannst darin laufen – aber es tut weh.

Warum du dich nicht „zusammenreißen“ musst

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Der häufigste Denkfehler lautet: „Dann bin ich wohl nicht belastbar genug.“

Doch oft ist es genau andersherum: Du bist belastbar – nur eben nicht auf diese Art. Wenn du gegen dein Nervensystem arbeitest, wird alles teurer: Konzentration, Regeneration, Stimmung, Körper.

Was du brauchst, ist keine härtere Disziplin – sondern deine Passform.

5 typische Arbeits-Fallen, die dich auslaugen

  • Arbeiten nach Kalender statt nach Energie
  • zu viele Kontextwechsel
  • soziale Überforderung (Meetings, Netzwerke, Calls)
  • Sichtbarkeit im falschen Tempo
  • „Mehr“ statt „passend“ Wenn du dich hier wiedererkennst: Das ist kein Charakterfehler. Das ist ein Hinweis auf deinen Arbeitsstil.

Dein Arbeitsstil-Kompass: 4 Fragen

  • Wie sieht deine Energie-Kurve aus?
  • Wie viel Reiz verträgst du – und welcher Reiz kostet dich am meisten?
  • Was ist deine Sozial-Dosis?
  • Wie arbeitest du am besten: Deep Work, Sprints oder Mischung? Du brauchst nicht den perfekten Plan. Du brauchst Orientierung über deine Muster.

7 sanfte Anpassungen, die sofort entlasten

  • ein Fokus-Block am Tag statt ständiger Anspruch
  • Mails/Kommunikation bündeln
  • Reiz-Puffer zwischen Terminen
  • Meetings kürzen oder reduzieren
  • Sichtbarkeit dosieren und planen
  • ein wöchentlicher „Finish-Slot“
  • ein Ankersatz: „Mein Arbeitsstil muss funktionieren, nicht allen gefallen.“

Wenn du nicht mehr alleine sortieren willst

Manchmal merkt man: Ich verstehe mein Muster – aber ich komme alleine nicht raus. Dann hilft Begleitung nicht, weil du zu wenig weißt, sondern weil du zu viel allein trägst.

Im kostenfreien Orientierungsgesprächsortieren wir gemeinsam:

  • wo du gerade stehst
  • welche Arbeitsmuster dich überreizen
  • welche Schritte realistisch sind
  • und ob Coaching oder Ausbildung für dich sinnvoll ist Du musst nicht funktionieren wie die anderen. Du darfst in deinem Arbeitsstil ankommen – und dein Leben darf dabei mitkommen.

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