

Diese Podcastfolge ist Teil der Themenwelt Hochsensibilität. Auf der Übersichtsseite zu Hochsensibilität findest du weitere Beiträge, Podcastfolgen und praktische Tipps, wie du als hochsensibler Mensch deinen Alltag leichter gestalten kannst.
Nicole · Frau Sensibel · 4 min Lesezeit
zuletzt aktualisiert am 11.08.2026
Grelles Deckenlicht im Supermarkt, die pralle Mittagssonne, der Bildschirm am Abend – und plötzlich tut dir das Licht regelrecht weh. Kennst du das?
Für viele hochsensible Menschen ist Licht kein neutraler Reiz, sondern ein sehr direkter. Was für andere einfach nur “hell” ist, wird für dich schnell zu viel, zu scharf, zu anstrengend. Und am Ende des Tages merkst du, wie erschöpft dich das gemacht hat, ohne dass du genau sagen könntest, warum.
Dein Nervensystem verarbeitet Reize intensiver und tiefer als bei weniger sensiblen Menschen, das gilt auch für visuelle Reize wie Helligkeit, Kontraste und flackerndes Kunstlicht. Laut Apotheken Umschau kann eine erhöhte Lichtempfindlichkeit unterschiedliche Ursachen haben, bei Hochsensiblen ist sie häufig Teil der insgesamt stärkeren Reizverarbeitung und tritt oft zusammen mit Geräusch- oder Gerüchsempfindlichkeit auf.
Zum Verständnis
Lichtempfindlichkeit ist keine Schwäche der Augen, sondern meist ein Zeichen dafür, dass dein Nervensystem schon einiges an Reizen verarbeitet. Je erschöpfter oder gestresster du bist, desto schneller wird auch Licht zur Belastung.
✓ Blendfreies Licht zuhause. Warmes, indirektes Licht statt grelles Deckenlicht, besonders abends.
✓ Schutz unterwegs. Sonnenbrille auch an bewölkten Tagen, Blaulichtfilter am Bildschirm, besonders in den Abendstunden.
✓ Bewusste Lichtpausen. Immer mal wieder die Augen schließen oder den Blick ins Grüne richten, statt erst zu reagieren, wenn es schon zu viel ist.
Wenn Lichtempfindlichkeit plötzlich auftritt oder sehr stark ist, kann das auch andere Ursachen haben, zum Beispiel Migräne. Sprich in diesem Fall gerne mit einer Ärztin oder einem Arzt, statt es allein auf Hochsensibilität zurückzuführen.
Licht ist oft nur ein Reiz von vielen. Wenn du regelmäßig kurz innehältst und dich fragst, wie viel gerade auf dich einwirkt, kannst du gegensteuern, bevor daraus echte Erschöpfung wird. Genau dafür habe ich die kostenfreie Frau-Sensibel-Community gebaut.
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