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Yerkes-Dodson-Gesetz

Das Yerkes-Dodson-Gesetz zeigt, wie Anspannung und Leistung zusammenhängen. Erfahre, warum Hochsensible und Menschen mit ADHS ihr eigenes Optimum brauchen.

Definition

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Das Yerkes-Dodson-Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Aktivierung (Anspannung, Erregung) und Leistung. Es geht auf die Psychologen Robert Yerkes und John Dodson zurück, die es 1908 formulierten.

🧠 Die Grundidee

Der Zusammenhang wird meist als umgekehrte U-Kurve dargestellt:

  • Bei zu wenig Aktivierung fehlt der Antrieb, und die Leistung bleibt gering.
  • Bei mittlerer Aktivierung sind wir wach, fokussiert und leistungsfähig.
  • Bei zu viel Aktivierung kippt die Leistung, weil Stress das Denken blockiert.

Außerdem gilt: Bei komplexen Aufgaben liegt das Optimum niedriger als bei einfachen Routinetätigkeiten.

🤍 Bedeutung für Hochsensible

Hochsensible sind durch ihre intensive Reizverarbeitung schon im Alltag stärker aktiviert. Sie erreichen den Kipppunkt daher früher. Prüfungen, Präsentationen oder Beobachtung durch andere können ihre Leistung deutlich senken, obwohl sie fachlich bestens vorbereitet sind. Das erklärt, warum viele Hochsensible allein und in Ruhe besonders gut arbeiten.

🤍 Bedeutung für ADHS und Scanner

Menschen mit ADHS und viele Scanner liegen im Alltag oft unter ihrem Optimum. Sie brauchen mehr Anregung, um in Schwung zu kommen. Deshalb wirkt Zeitdruck kurz vor der Deadline bei ihnen oft beflügelnd.

🌱 Was du daraus mitnehmen kannst

  • Dein Optimum kennen: Beobachte, wann du konzentriert und gleichzeitig entspannt bist.
  • Aktivierung bewusst steuern: Bei Überreizung herunterregeln, bei Unterstimulation gezielt Reize hinzufügen.
  • Rahmenbedingungen anpassen: Prüfungssituation, Arbeitsumgebung und Zeitplanung auf deine Kurve abstimmen.

Passend dazu: Überreizung, Unterstimulation und Prüfungsangst.

Weitere Einordnung findest du in der Themenwelt Stabilität.

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