So funktioniert der Test
Worauf basiert der Test?
Der Test orientiert sich am Konzept der Hochsensibilität (Sensory Processing Sensitivity) nach Elaine N. Aron und an der Highly Sensitive Person Scale (HSPS). Die Original-Skala umfasst 27 Aussagen; dieser Selbsttest enthält 30 Aussagen.
Die eigenen Anpassungen und Ergänzungen gegenüber der Original-Skala werden hier transparent beschrieben, sobald Nicole sie ergänzt.
Quelle: Aron, E. N. & Aron, A. (1997). Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality. Journal of Personality and Social Psychology, 73(2), 345–368.
Punktevergabe und Auswertung
Jede Aussage hat vier Antwortmöglichkeiten. Die Antwortwerte sind 1 („trifft gar nicht zu“), 2 („trifft eher nicht zu“), 3 („trifft eher zu“) und 4 („trifft voll zu“). Die 30 Werte werden addiert; die höchste mögliche Gesamtpunktzahl beträgt 120.
- 0–45 Punkte: In diesem Bereich zeigt die Auswertung wenige Hinweise auf Hochsensibilität.
- 46–66 Punkte: In diesem Bereich zeigt die Auswertung Hinweise auf hochsensible Anteile.
- 67–95 Punkte: In diesem Bereich zeigt die Auswertung deutliche Hinweise auf Hochsensibilität.
- 96–120 Punkte: In diesem Bereich zeigt die Auswertung sehr deutliche Hinweise auf Hochsensibilität.
Bei 30 Antworten mit mindestens einem Punkt liegt die tatsächlich erreichbare Gesamtpunktzahl zwischen 30 und 120; die erste hinterlegte Ergebniskategorie reicht von 0 bis 45. Du beantwortest die Aussagen nacheinander. Deine Auswahl wird mit den bisherigen Antworten zum jeweils nächsten Testschritt übertragen. Nach der letzten Antwort erscheint sofort die Auswertung. Die Antworten werden nicht gespeichert und du brauchst keine E-Mail-Adresse anzugeben.
Grenzen des Tests
Der Test ist eine Selbsteinschätzung und kein Diagnoseinstrument. Hochsensibilität ist keine Krankheit und keine medizinische Diagnose. Bei starken oder anhaltenden Belastungen wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachperson.
- Im Guide zu Hochsensibilität findest du Hintergründe und alltagsnahe Einordnung.
- Weitere Selbsttests findest du auf der Seite Tests im Überblick.
- Die Glossareinträge erklären Hochsensibilität und typische hochsensible Charaktereigenschaften.
- In Podcastfolge 001: „Bin ich hochsensibel?“ geht es um Anzeichen im Alltag.
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Kostenfreies OrientierungsgesprächFAQ – Hochsensibel-Test
1. Was ist der Hochsensibel-Test?
Ein kurzer Online-Fragebogen auf Basis der Highly Sensitive Person Scale von Dr. Elaine Aron, mit dem du herausfinden kannst, ob du hochsensibel bist – also zu den etwa 15–20 % der Menschen mit besonders feiner Wahrnehmung gehörst. Du bekommst sofort eine verständliche Auswertung samt Alltagstipps.
Direkt zum Test ↑2. Warum sollte ich den Test machen?
- Er gibt dir Klarheit über deine Empfindsamkeit.
- Du bekommst alltagstaugliche Hinweise, wie du besser mit deiner Hochsensibilität umgehst.
- Er kann der erste Schritt zu mehr Selbstakzeptanz und einem entspannteren Leben sein.
3. Was passiert nach dem Test?
Du beantwortest die 30 Fragen und erhältst danach direkt deine Auswertung, die dir mehr über deine Reaktionen auf Sinnesreize und Emotionen zeigt.
4. Kann ich danach Hilfe bekommen?
Ja! Wenn du Fragen hast oder tiefer in das Thema einsteigen möchtest, kannst du ein kostenloses Orientierungsgespräch vereinbaren – ganz ohne Verpflichtung.
5. Was bedeutet „hochsensibel” überhaupt?
Hochsensibilität ist kein Krankheitsbild, sondern ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal. Hochsensible Menschen nehmen ihre Umwelt und Reize besonders intensiv und tief wahr.
6. Welche Alltagssymptome deuten auf Hochsensibilität hin?
- Reizüberflutung durch Geräusche, Licht oder Gerüche
- Starke körperliche Reaktionen bei Stress, zum Beispiel Kopfschmerzen oder Reizbarkeit
- Sensibilität gegenüber Kleidung oder Materialien
7. Ist Hochsensibilität eine Störung?
Nein. Es handelt sich um ein Persönlichkeitsmerkmal – keine Krankheit. Wer hochsensibel ist, besitzt besondere Fähigkeiten, muss aber oft Wege finden, mit der Reizsensibilität umzugehen.
8. Gibt es Unterschiede zwischen „hochsensibel” und „hochsensitiv”?
Ja. Der Begriff „hochsensitiv” beschreibt stärker die emotionale und empathische Tiefe, also etwa die Fähigkeit, Gefühle und Stimmungen anderer wahrzunehmen. Eine Person kann beide Merkmale haben oder nur eines davon. Direkt zur Podcastfolge!
9. Wie kann ich meine Eigenschaften positiv nutzen?
Hochsensible Menschen zeichnen sich häufig aus durch:
Diese Eigenschaften machen sie einzigartig und wertvoll – wenn sie lernen, ihre Reize zu regulieren.
10. Kann Hochsensibilität im Alltag herausfordernd sein?
Ja – besonders wenn Reize überhandnehmen oder du dich nicht abgrenzen kannst. Der Test und das Orientierungsgespräch helfen dir, hilfreiche Strategien zu entwickeln.
11. Wie genau funktioniert der Test?
Einfach, schnell und verständlich: Du gehst die 30 Fragen in Ruhe durch und klickst am Ende auf „Ergebnis anzeigen”. Direkt danach bekommst du deine Auswertung.
12. Was ist, wenn ich den Test nicht alleine mache – etwa mit jemandem gemeinsam?
Kein Problem! Der Test ist persönlich – aber du kannst die Ergebnisse danach gemeinsam mit jemandem reflektieren oder darüber sprechen.
13. Wie hilft mir der Test langfristig?
Er ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern ein Impuls zur Selbstreflexion. Er kann dir dabei helfen, deine Hochsensibilität besser zu verstehen, anzunehmen und als Stärke zu leben.
14. Ersetzt der Test eine fachliche Abklärung?
Nein. Er basiert auf einer anerkannten Merkmalsliste (Aron-Kriterien), ist aber ein Selbsttest ohne klinische Diagnostik. Bei starkem Leidensdruck ist der Austausch mit einer Fachperson oder ein Orientierungsgespräch der bessere nächste Schritt.