Du betrittst einen Raum und weißt sofort, dass etwas nicht stimmt. Nach einem Telefonat bist du gereizt, obwohl das Gespräch freundlich war. Viele Hochsensible nehmen Stimmungen anderer so deutlich wahr, dass sie sie für ihre eigenen halten. Diese vier Fragen helfen dir, auseinanderzuhalten, was zu dir gehört.
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Wann dir das hilft
Deine Kollegin war heute angespannt. Jetzt sitzt du zu Hause, bist unruhig und weißt nicht, warum. Eigentlich war dein Tag gut.
So funktioniert es
- Halte kurz inne und benenne, was du spürst.
- Beantworte die drei Fragen nach dem Zeitpunkt, dem Zusammenhang und der Verbindung zu einer Person.
- Lies, was dein Ergebnis nahelegt.
- Wähle einen kleinen Schritt, der dir jetzt guttut.
Warum das wirkt
Wer ein Gefühl benennt und einordnet, gewinnt Abstand zu ihm. Die Frage „Ist das meins?“ unterbricht den Automatismus, jede Stimmung sofort zu übernehmen und dafür eine Lösung zu suchen.
Tipps für den Alltag
Stell dir die Frage direkt nach Begegnungen, nicht erst abends. Leg dir ein festes kleines Ritual zum „Abgeben“ zu, etwa Hände waschen, Jacke ausziehen, einmal tief ausatmen. Wenn dich übernommene Gefühle sehr oft und sehr stark belasten, lohnt sich eine Begleitung.
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