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Energie-Ampel: Wie viel Kraft hast du heute wirklich?

Junge Frau sitzt mit Notizbuch, Stift und einer Tasse Tee an einem Holztisch und schaut nachdenklich in ihre Notizen

Manche Tage starten mit vollem Akku, andere mit 30 Prozent. Das Problem ist selten der Akku, sondern dass wir an beiden Tagen dasselbe von uns verlangen. Die Energie-Ampel hilft dir, ehrlich hinzuschauen und deinen Tag danach zuzuschneiden.

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Deine Energie-Ampel

Übungsschritte als Text lesen
  1. Beantworte die fünf Fragen spontan, ohne lange nachzudenken.
  2. Schau, welche Farbe deine Ampel zeigt.
  3. Trag ein, was heute ansteht, und markiere, was dich viel Kraft kostet.
  4. Entscheide mit Blick auf deine Ampel, was bleibt, was kleiner wird und was warten darf.

Wie erholsam war deine Nacht?

  • kaum
  • es geht
  • gut

Wie fühlt sich dein Körper an?

  • schwer oder angespannt
  • gemischt
  • wach und leicht

Wie viel verträgst du heute an Geräuschen, Licht, Menschen?

  • sehr wenig
  • das Übliche
  • einiges

Wie voll ist dein Kopf?

  • übervoll
  • ziemlich
  • klar

Wie viel Lust hast du auf Kontakt?

  • am liebsten keinen
  • ausgewählt
  • gern

Die Energie-Ampel ist eine Selbsteinschätzung und keine medizinische Diagnose.

Rot: Heute ist ein Schontag. Das ist keine Schwäche, sondern eine Information. Wähle aus deiner Liste höchstens eine Sache, die wirklich heute sein muss. Alles, was viel kostet, darf wenn möglich verschoben werden. Plane zwei echte Pausen ein und lass den Abend leer.

Gelb: Heute geht einiges, aber nicht alles. Such dir aus deiner Liste das Wichtigste aus und plan nach jedem Termin, der viel kostet, einen Puffer ein. Ein Nein heute schützt dein Ja von morgen.

Grün: Schön, heute hast du Spielraum. Nutz ihn für das, was dir wichtig ist, und denk trotzdem an eine Pause. Grün heißt nicht, dass du alles nachholen musst.

Wann dir das hilft

Du wachst auf und merkst schon beim Zähneputzen, dass heute wenig geht. Trotzdem stehen ein Meeting, ein Arzttermin und abends der Geburtstag einer Freundin im Kalender. Du ziehst alles durch, und am nächsten Tag bist du komplett leer.

So funktioniert es

  1. Beantworte die fünf Fragen spontan, ohne lange nachzudenken.
  2. Schau, welche Farbe deine Ampel zeigt.
  3. Trag ein, was heute ansteht, und markiere, was dich viel Kraft kostet.
  4. Entscheide mit Blick auf deine Ampel, was bleibt, was kleiner wird und was warten darf.

Warum das wirkt

Hochsensible verarbeiten Eindrücke tiefer, das kostet Energie, auch wenn man es von außen nicht sieht. Wer seinen Tag nach dem Kalender plant statt nach der eigenen Kraft, rutscht leicht in Erschöpfung. Die Ampel macht deine Tagesform sichtbar, bevor du sie übergehst.

Tipps für den Alltag

Mach die Ampel morgens, bevor du aufs Handy schaust. Sprich mit Menschen, die dir nahestehen, in Ampelfarben: „Ich bin heute gelb“ ist schneller erklärt als eine lange Begründung. Plane an roten Tagen bewusst etwas Kleines, das dir guttut.

Passend dazu im Podcast

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