Tool · Hochsensibel Stabilität Interaktiv 3 Min

Reiz-Landkarte: Finde heraus, was dich am meisten Kraft kostet

Hand mit Kugelschreiber notiert etwas auf einem Klemmbrett, daneben liegt ein Smartphone, im Hintergrund ein flauschiger heller Pullover

„Alles ist zu viel“ ist ein ehrliches Gefühl, aber schwer zu ändern. Meist sind es zwei oder drei Reizarten, die dich besonders fordern. Wenn du sie kennst, kannst du gezielt für Schutz sorgen, statt dich überall zurückzuziehen.

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Deine Reiz-Landkarte

Übungsschritte als Text lesen
  1. Denk am Abend kurz an deinen Tag.
  2. Schieb für jeden Bereich den Regler dahin, wie sehr er dich belastet hat.
  3. Notier, wenn du magst, wo oder wann es war.
  4. Schau dir deine zwei stärksten Bereiche an und such dir eine Schutzidee für morgen aus.
  5. Wiederhole das eine Woche lang, dann wird dein Muster deutlich.

Geräusche

0–3

Licht und Helligkeit

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Gerüche

0–3

Berührung und Kleidung

0–3

Menschen und Stimmungen

0–3

Informationen und Bildschirm

0–3

Diese Auswertung ist eine Einladung zur Reflexion und keine Diagnose.

Geräusche: Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung oder Ohrstöpsel griffbereit; feste ruhige Minuten am Tag; in Räumen Plätze mit der Wand im Rücken und weg von Türen.

Licht und Helligkeit: Sonnenbrille oder Kappe auch an hellen Wintertagen; Bildschirm dimmen und Nachtmodus; abends warmes, indirektes Licht.

Gerüche: Fenster öffnen, wo es geht; einen eigenen, angenehmen Duft als „Anker“ dabeihaben; freundlich ansprechen, wenn ein Parfum dich im Büro dauerhaft belastet.

Berührung und Kleidung: Etiketten heraustrennen, weiche und nahtarme Stoffe; Kleidung, die nicht einengt, an anstrengenden Tagen; Umarmungen dürfen auch mal abgelehnt werden.

Menschen und Stimmungen: Puffer vor und nach Treffen einplanen; die Schutzmantel-Übung vor Begegnungen; nach Gesprächen kurz prüfen, ob ein Gefühl deins ist.

Informationen und Bildschirm: Benachrichtigungen ausschalten, Nachrichten nur zu festen Zeiten; nach jeder Stunde Bildschirm eine Minute in die Ferne schauen; abends eine bildschirmfreie halbe Stunde.

Wann dir das hilft

Du kommst vom Einkaufen und bist erledigt, obwohl es nur zwanzig Minuten waren. War es die Musik? Das Neonlicht? Das Gedränge an der Kasse? Ohne es zu wissen, kannst du dich auch nicht schützen.

So funktioniert es

  1. Denk am Abend kurz an deinen Tag.
  2. Schieb für jeden Bereich den Regler dahin, wie sehr er dich belastet hat.
  3. Notier, wenn du magst, wo oder wann es war.
  4. Schau dir deine zwei stärksten Bereiche an und such dir eine Schutzidee für morgen aus.
  5. Wiederhole das eine Woche lang, dann wird dein Muster deutlich.

Warum das wirkt

Hochsensible nehmen Reize intensiver und detaillierter wahr, aber nicht jede Reizart gleich stark. Wer seine eigene Landkarte kennt, kann Energie dort schützen, wo sie wirklich verloren geht, statt sich insgesamt kleinzumachen.

Tipps für den Alltag

Achte auf Muster, nicht auf einzelne Tage. Teile deine Landkarte mit Menschen, mit denen du lebst oder arbeitest. Probier immer nur eine Schutzidee auf einmal aus, damit du merkst, was hilft.

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